Passend zum Tag der Nationen auf dem Toulonplatz vor dem Reiß-Engelhorn-Museum besuchten die LandFrauen Feudenheim die Ausstellung „Essen & Trinken“.
Im Zeughaus begaben wir uns auf eine spannende Zeitreise durch die einzelnen Epochen und erfuhren, wie sich die Menschen im Wandel der Zeit ernährten.
Wie die Ernährung ganz zu Beginn der Menschheit waren lässt sich nicht mehr mit Sicherheit sagen. Durch andere Funde und Forschungen wird davon ausgegangen, dass die Ernährung sehr pflanzenbasiert war.
Durch Errungenschaften wie Feuer und Werkzeuge veränderten sich auch die Ernährungsgewohnheiten.
Wir erfuhren welche Spezialitäten in früherer Zeit für Reichtum und Wohlstand standen. So war die Zunge eines Flamingos im römischen Reich eine Spezialität.
Mit der Industrialisierung veränderte sich die Ernährung erneut maßgeblich.
Durch die Kolonialisierung erhielten die Menschen Zugang zu Lebensmitteln aus weit entfernten Teilen der Welt. Heute eine Selbstverständlichkeit für uns. Denn die meisten von uns können sich den Morgen ohne Kaffee nicht vorstellen.
Auch erfuhren wir das, dass Thema Nachhaltigkeit nicht erst heute wichtig ist. In vergangener Zeit war es undenkbar nicht alles zu verwerten oder zu nutzen. Durch den begrenzten Zugang zu Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen wurden diese bis zum letzten genutzt und verwendet.
Nachhaltigkeit ist damit keine neumodische Erscheinung, sondern etwas auf das wir uns wieder zurückbesinnen sollten.
Nach der interessanten und kurzweiligen Führung konnten wir noch Gerichte aus aller Herren Länder auf dem Toulonplatz kennenlernen.
Text: Beate Stroh
Neueste Kommentare